Genetische Inaktivierung des proximalen Fanconi Anämie Signalwegs im Hepatozellulären Karzinom als Ansatz für individualisierte therapeutische Behandlungsstrategien
A Palagyi, K Neveling, U Plinninger, A Ziesch, E de Toni, A Rizzani, B Göke, D Schindler, E Gallmeier · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2009 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Inaktivierung des Fanconi Anämie (FA) Signalwegs durch Defekte in einem von 13 FA Genen tritt somatisch in verschiedenen Tumoren auf und sensitiviert diese gegenüber DNA-quervernetzenden Substanzen (Interstrand-Crosslinker, ICL). Tumore mit FA-Defekten stellen daher eine interessante Zielstruktur für individualisierte Therapieansätze dar. Ziele: Eine Inaktivierung des FA-Signalweges wurde bereits in verschiedenen Tumorentitäten nachgewiesen. Abgesehen vom Pankreaskarzinom existieren allerdings kaum Daten zu Prävalenz und pharmakogenetischen Auswirkungen einer FA-Inaktivierung in gastrointestinalen (G…