Monoamniale Mehrlings-Schwangerschaften
B. Arabin · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 06 · S. 255-262
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Monochoriale monoamniale (MCMA) Mehrlingsschwangerschaften sind seltene Ereignisse und betreffen circa 0,004% aller Lebendgeburten. Die Pathogenese wird in einer verzögerten Teilung der Zygote gesehen, jedoch ist die genaue Ätiologie noch unklar. Nach artifizieller Befruchtung kommt es zu einer erhöhten Inzidenz. Die Diagnose von MCMA Mehrlingsschwangerschaften per se sowie den damit verbundenen Komplikationen wie Nabelschnurumschlingung, Fehlbildungen inklusive verschiedener Formen von siamesischen Mehrlingen, der erhöhten Frühgeburtsneigung sowie von Transfusionssyndromen hat sich durch moderne…