Akzidentielle und suizidale Verätzungen des oberen Gastrointestinaltraktes
R. Obermaier, U. T. Hopt, A. Fischer · Viszeralchirurgie · 2007 · Heft 01 · S. 14-21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Verschlucken von Säuren oder Laugen kann schwerwiegende Schäden verursachen. Am Anfang steht die übliche Notfalltherapie (Sicherung der Atemwege, Volumensubstitution, Analgesie) im Vordergrund. Diagnostikum der Wahl ist die frühe Endoskopie. Von der Gabe von Wasser oder Milch zur Verdünnung oder Aktivkohle wird abgeraten. Der Nutzen der systemischen Gabe von Steroiden ist nicht belegt, eine Antibiotikaprophylaxe bei höhergradigen Verätzungen erscheint sinnvoll. Wichtigster Prognosefaktor bezüglich der initialen Mortalität ist die verspätete Diagnose und Behandlung transmuraler ösophagogastral…