Sind Screeninguntersuchungen zum Ausschluss okulärer Fehlbildungen nach reproduktionsmedizinischer Behandlung notwendig?
P Riebeling, D Schmidt, Ch Fusch, F Tost · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 05 · S. 417-421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist ein etabliertes Verfahren in der Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches, das eine weite Verbreitung gefunden hat. Im Rahmen der Behandlung steigt jedoch das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften mit Frühgeburtlichkeit und vermutlich auch von Malformationen. Spezielle augenärztliche Untersuchungen sind bislang von Anteby et al. bekannt geworden, die über eine erhöhte Inzidenz okulärer Malformationen berichteten. METHODEN: In einer retrospektiven Betrachtung analysierten wir die Krankenblattdokumentationen aller 30 Neu- und Frühgeborenen nach rep…