Constraint-Induced Movement Therapy bei kongenitaler Hemiparese mit unterschiedlicher kortikospinaler Reorganisation: Eine fMRT-Studie
H Jünger, M Linder-Lucht, M Wilke, S Berweck, V Mall, M Staudt · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Constraint-Induced Movement Therapy (CIMT) führt bei Kindern mit kongenitaler Hemiparese innerhalb kurzer Zeit zu einer deutlich verbesserten motorischen Funktion der paretischen Hand. Ziel unserer Studie war es, 1) die dem Funktionsgewinn zugrunde liegenden plastischen Veränderungen des kortikalen motorischen Netzwerks darzustellen, und 2) Unterschiede der plastischen Veränderungen abhängig vom kortikospinalen (Re-)organisationstyp aufzudecken. Methodik: Fünfzehn Patienten mit kongenitaler Hemiparese nahmen an der Studie teil. Eingeschlossen wurden in Gruppe 1 (n=7, mittleres Alter: 16,8 Jahre) P…