Jodhaltige Kontrastmittel erhöhen durch die Computertomographie induzierte DNA-Schäden in Blutlymphozyten
MA Küfner, S Grudzenski, N Rief, M Heckmann, S Schwab, W Bautz, M Löbrich, M Uder · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2007 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Doppelstrangbrüche (DSBs) gelten als die relevantesten durch ionisierende Strahlung verursachten DNA-Schäden. Nach theoretischen Überlegungen müssten jodhaltige Kontrastmittel (KM) die Ionisation im Gewebe und damit auch die DNA-Schäden erhöhen. Allerdings war dieser Effekt bislang in Dosisbereich diagnostischer Untersuchungen nicht messbar. In dieser Studie wurde erstmals in-vitro und in-vivo der Einfluss von KM auf die Anzahl strahleninduzierter DSBs untersucht. Methode: In aus Blut isolierten Lymphozyten wurden einzelne DNA-Schäden immunfluoreszenzmikroskopisch mithilfe eines spezifisch an das phosphor…