Differentialdiagnose fokaler Nierenläsionen in CT und MRT
MB Heckmann, M Heinrich, U Humke, W Bautz, M Uder · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2007 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Mehrheit fokaler Nierenläsionen wird zufällig bei Sonographie, Magnetresonanztomographie und Computertomographie entdeckt. Sonographisch unklare Läsionen werden mittels MRT oder CT weiter abgeklärt, wobei der Radiologe die Frage beantworten muss, ob ein chirurgisches Vorgehen erforderlich ist oder nicht, und ob eine Verlaufskontrolle der Läsion zu erfolgen hat. Bewährt hat es sich, dazu die Läsionen zunächst in solide versus zystische Nierenläsionen einzuteilen. Für zystische Veränderungen sollte die Klassifikation nach Bosniak genutzt werden, insbesondere auch die neu eingeführte Kategorie IIF mit nachfolge…