Die Verwendung einer extrazephalen Referenzelektrode in der Elektroenzephalografie
K. Franke, C. Locharernkul, R. Schulz, M. Hoppe, A. Ebner · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 02 · S. 97-100
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine als „rechte Schulter“ (RS) bezeichnete Elektrode wurde als extrazephale Referenz zusätzlich zu den üblichen EEG-Elektroden des 10-20-, 10-10-Systems sowie Sphenoidal- bzw. mandibulären Elektroden bei bislang über 2000 Patienten im Epilepsiezentrum Bethel angewendet. Die Platzierung der RS-Elektrode erfolgte über dem Akromion der rechten Schulter und ermöglicht dadurch einen Abgriff mit relativ weiter Entfernung von kortikalen Generatoren. Eine Analyse epilepsietypischer Potenziale (ETP) in der Referenzschaltung zur RS zeigte, dass eine Vielzahl temporaler Sharp Waves neben einer maximalen Ne…