Sekundärglaukom nach operativen Eingriffen und Verletzungen
J Herde · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Intraokulare Augendruckerhöhungen nach Augenoperationen und Verletzungen erfordern die schnelle ätiopathogenetische Abklärung, wobei stets die Frage eines bisher nicht diagnostizierten Primärglaukoms einzubeziehen ist, und in Abhängigkeit des morphologischen und funktionellen Augenstatus, der Augendruckhöhe und des zugrunde liegenden Pathomechanismus eine adäquate Therapie. In dem Zeitalter, wo nicht nur für jedes Organ, sondern bereits für jedes Organscheibchen ein „Priester“ benötigt wird, kann sich kein Ophthalmochirurg, insbsondere vor Augenoperationen, der Pflicht entziehen, die umfassende Anamnese und Diag…