Tumorantigen-spezifische T-Gedächtniszellen des Knochenmarks als adoptive zelluläre Immuntherapie bei Patientinnen mit metastasierendem Mammakarzinom
F Schütz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Interaktionen zwischen dem zellulären Immunsystem und malignen Erkrankungen sind bei zahlreichen Tumorentitäten beschrieben worden. Dabei konnte gezeigt werden, dass nachgewiesene immunologische Reaktionen die Prognose der Krebspatienten verbessern. Unsere Arbeitsgruppe konnte erstmals beweisen, dass bei ca. 70% der primären und ca. 23–50% der fortgeschrittenen Mammakarzinompatientinnen tumorantigen-reaktive CD3+CD45R0+ T-Gedächtniszellen (TMC) im Knochenmark (KM) mittels INF-γ-ELISPOT nachgewiesen werden können. Diese TMC konnten wir des weiteren ex vivo mithilfe von tumorantigen-gepulsten dendritischen Zellen…