Versorgung des Polytraumas
C. Kill · Der Notarzt · 2008 · Heft 02 · S. 46-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das oberste Ziel bei der präklinischen Versorgung des Polytraumatisierten ist die Sicherung der Vitalfunktionen und der schnellstmögliche Transport in ein Traumzentrum. Nach den HWS-Immobilsation erfolgt die Gabe von Sauerstoff, bei Bewusstlosigkeit oder Atemstörungen die frühzeitige Intubation und kontrollierte Beatmung. Die Volumentherapie muss am Verletzungsmuster orientiert werden. Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma benötigen normotone Kreislaufwerte, wohingegen Patienten mit nicht kontrollierbarer Blutung bis zur chirurgischen Blutungskontrolle KEINE übermäßige Volumenzufuhr erhalten sollten.…