Serum-Biomarker zur Abschätzung des Risikos einer Thrombolyse-assoziierten Blutung
C Foerch, F Dvorak, M Wunderlich · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Aus tierexperimentellen Arbeiten ist bekannt, dass frühe Störungen der Blut-Hirn-Schranke bei der zerebralen Ischämie mit einem erhöhten Risiko einer intrazerebralen Blutung nach Thrombolyse einhergehen. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, nach biochemischen Serummarkern zu suchen, die eine frühe Störung der Blut-Hirn-Schranke anzeigen können und sich somit möglicherweise als Prädiktoren für das Auftreten einer Blutungskomplikation nach Thrombolyse eignen. Vorarbeiten haben gezeigt, dass z.B. das astrogliale Protein S100B im Liquor in deutlich höherer Konzentration vorliegt als im Blut und im Fa…