Quantitative anti-MOG Serumtiter sind nicht prädiktiv für Krankheitsaktivität und -progression beim ersten Ereignis der Multiplen Sklerose – Ergebnisse einer ELISA-Studie
T Menge, PH Lalive, M Tintore, HC von Büdingen, P Villoslada, CP Genain · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems. Antikörper (Ak) gegen Myelin-/Oligodendrozyten-Glykoprotein (MOG) sind wahrscheinlich an der Pathogenese der MS beteiligt, wie passive Transferexperimente im Tiermodell der MS nahelegen. Es besteht eine kontroverse Datenlage, inwieweit anti-MOG Ak, die mittels Western Blot bestimmt wurden, Indikatoren für eine raschere Konversion von einem klinischen isolierten Syndrom (KIS) zur gesicherten MS sind. In einen quantitativen ELISA wurden Antikörper gegen die immunodominanten Epitope von rekombinantem MOG in 38 u…