Beta-Defensin-2 fördert die intestinale Wundheilung
JM Otte, I Werner-Martini, S Brand, AM Chromik, F Schmitz, M Kleine, WE Schmidt · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund & Ziel: Die Kontrolle des mikrobiellen Wachstums im Darmlumen sowie der Erhalt und die Wiederherstellung der mukosalen Architektur sind Grundvoraussetzung für die Formierung einer protektiven intestinalen Barriere. In diesem Zusammenhang sind antimikrobielle Peptide als essentielle Effektormoleküle des angeborenen Immunsystems von besonderer Bedeutung. Einer verminderten Expression dieser Peptide wie z.B. humanes beta-Defensin 2 (hBD-2) wird eine besondere Bedeutung bei chronischen Entzündungen der intestinalen Mukosa wie z.B. dem Morbus Crohn zugesprochen. Es ist dabei jedoch unklar, ob hBD-2 neben…