Antikoagulation zur Verhinderung von Schwangerschaftskomplikationen – was ist evidenzbasiert?
MK Bohlmann, S von Otte, DW Luedders, K Diedrich · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Eine Schwangerschaft an sich gilt als Zustand einer erhöhten Thromboseneigung. Die zum Teil unkritische Anwendung von Antikoagulantien zur Verhinderung von Schwangerschaftskomplikationen – außerhalb der Indikationen „Thromboseprophylaxe und -therapie“- wird in letzten Jahren jedoch vermehrt publiziert und propagiert. Methode: In Hinblick auf die Verwendundung antikoagulatorischer Präparate im Rahmen von Kinderwunschbehandlungen, bei anamnestisch habituellen Aborten sowie der Sekundärprophylaxe der Präeklampsie erfolgte eine systematische Literaturrecherche sowie der Abgleich mit nationalen Leitlin…