Lokalisation eines potentiellen Tumorsuppressorgens in der chromosomalen Region 8p22 beim kolorektalen Karzinom
A Eller, S Herterich, E Rosler, K Backhaus, T Kudlich, H Lührs, M Scheurlen, W Scheppach, R Melcher · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2007 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Kolonkarzinomen kommt es im Rahmen der Kolonkarzinogenese zu einer Aktivierung von Onkogenen und einer Inaktivierung von Tumorsuppressorgenen. Die Inaktivierung von Tumorsuppressorgenen erfolgt durch die Mutation des einen Allels und durch die Deletion des anderen Allels als Folge einer chromosomalen Instabilität. Die Identifikation eines Tumorsuppressorgens kann direkt (durch Nachweis der Mutation) oder indirekt (durch Nachweis der Deletion) erfolgen. Im Rahmen dieses Projektes wurden 184 kolorektale Karzinome mit den Mikrosatellitenmarkern D8S542, D8S549, D8S254, D8S261 und D9S1734 auf das Vorliegen einer…