Die Aufmachung von Nahrungsergänzungsmitteln — der Einzelfall entscheidet
Eisenried, U.; · Lebensmittel und Recht, Frankfurt · 2008 · Heft 12 · S. 144 bis 147
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Landgericht München behandelt in seinem Urteil vom 28. Februar 2008 (Az. 7 () 496/08)* einige interessante Aspekte zur Frage der wcttbewerbsrcchtlichcn Irreführung im Rahmen der Aufmachung eines Nahrungsergänzungsmittels. Bei der Frage, ob eine Angabe geeignet ist, den Verkehr irrezuführen, kommt es grundsätzlich nicht auf den objektiven Wortsinn der Aussage und nicht darauf an, wie der Werbende selbst seine Aussage verstanden haben will. Entscheidend ist die Auffassung der Verkehrskreise, an die sich die Werbung richtet.Ein Verstoß gegen das Irreführungsverbot liegt dabei grundsätzlich nicht nur dann vor, w…