Perforation nach Papillotomie
PH Collet, G Kähler · Endoskopie heute · 2008 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit ihrer Einführung durch McCune 1968 hat sich die endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) als wichtiges diagnostisches und therapeutisches Verfahren bei Pankreas- und Gallengangserkrankungen etabliert. 1973 führten Demling und Classen in Deutschland mit der endoskopischen Papillotomie (EPT) eine weitere Behandlungsmöglichkeit der Gallen- und Pankreasgangerkrankungen ein. Die retroduodenale Perforation stellt dabei eine schwere Komplikationsmöglichkeit dar und wird in der Literatur mit 0,2 bis 2,4% angegeben. Aufgrund der meist verzögerten klinischen Symptomatik entsteht häufig ein therapeu…