Kristallinduzierte Arthropathien
A Stäbler, U Szeimies · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kalziumpyrophosphat, Kalziumhydroxylapatit und Uratkristalle sind Auslöser von kristallinduzierten Arthopathien. Kalziumpyrophosphatablagerungen in hyalinem oder Faserknorpel und im periartikulären Kapsel-Bandapparat werden als (häufig asymptomatische) Chondrokalzinose oder (klinisch oft erheblich symptomatische) Pseudogicht bezeichnet und durch den Nachweis von schwach doppeltbrechenden Calziumpyrophosphatkristallen in der Polarisationsmikroskopie des Gelenkpunktates diagnostiziert. Kalziumpyrophosphatkristalle in der Synovialflüssigkeit können zur CPPD-Arthropathie mit destruierenden Gelenkveränderungen führen…