HPV 16 und HPV 18 im Risikokollektiv einer Dysplasiesprechstunde in der Steiermark
M Ballon, O Reich, R Winter, U Lang · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Onkogene humane Papillomaviren (HPV) induzieren maligne Tumoren der genitalen Schleimhaut. Von HPV 16 und HPV 18 wird aufgrund internationaler Studien angenommen, dass sie für ca. 70% der HPV-assoziierten genitalen Karzinome verantwortlich sind. Weiterhin wird angenommen, dass Infektionen mit einzelnen onkogenen HPV-Stämmen häufig, Mischinfektionen mit mehreren onkogenen HPV hingegen selten sind. Für Österreich liegen bisher noch keine entsprechenden Daten vor. Methode: Bei 189 Frauen der Dysplasiesprechstunde der Klinischen Abteilung für Gynäkolgie an der Medizinischen Universität Graz, wurde eine…