ECMO-Therapie bei PPHN – Gibt es klinischen Parameter/Verläufe die vor ECMO-Anschluss auf eine kongenitale letale Lungenerkrankung hinweisen?
J Runde, C Ahrens, P Lasch, G Selzer, F Barsch · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die ECMO-Therapie stellt nach Versagen konventioneller Therapiemaßnahmen eine mögliche Therapieform zur Behandlung der persistierenden pulmonalen Hypertension beim Neugeborenen (PPHN) dar. In seltenen Fällen findet sich als Ursache der PPHN eine kongenitale alveolar-kapilläre Dysplasie (CACD). Bei dieser Fehlbildung handelt es sich um eine letale Lungenerkrankung. Die Diagnose wird in der Regel nach Ausschluss anderer Ursachen vermutet und mittels Lungenhistologie gesichert. Begleitfehlbildungen des Gastrointestinal-, Urogenitaltrakts und des kardiovaskulären Systems sind beschrieben. Neugeborenen m…