Spät erkannte geburtstraumatische Schädelimpressionsfraktur
H von Osten, RD Stenger, MA Krechting, N Bachmaier, K Linke, C Weigel, C Fusch, OA Festge · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Geburtstraumatische Schädelimpressionen werden mit einer Inzidenz von bis zu 3 Neugeborenen pro 10.000 Geburten in der Literatur beschrieben. Es handelt sich dabei zumeist um Grünholzfrakturen ohne Periostverletzungen. Lokale starke Druckeinwirkungen auf das Schädeldach im Geburtskanal durch Promontorium und Symphyse beim nichtachsengerechten Einsatz des Forceps oder der Vakuumextraktion können ursächlich verantwortlich sein. Die Frakturversorgung ist unkompliziert, wenn der Eingriff frühzeitig durchgeführt wird. Ein begleitendes Kephalhämatom kann jedoch klinisch die Impression langzeitig verdecken.…