CareLit Fachartikel

Sapere aude – aude sapere

Michael Hartmann · Allgemeine Homöopathische Zeitung · 2010 · Heft 01 · S. 20-22

Dokument
1077243
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Allgemeine Homöopathische Zeitung
Autor:innen
Michael Hartmann
Ausgabe
Heft 01 / 2010
Jahrgang 255
Seiten
20-22
Erschienen: 2010-01-01 00:00:00
ISSN
1438-2563

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der aus den Briefen des Horaz stammende Wahlspruch der Aufklärung „sapere aude” wurde von Hahnemann 1819 in der 2. Auflage des Organon zu „aude sapere” abgewandelt. In der Wendung liegt eine Kritik an der Ablehnung des Geistartigen durch Kant. In ganz anderer Form entwickelte im selben Jahr der Philosoph Arthur Schopenhauer in seinem Hauptwerk die Kritik an Kant, indem er den philosophischen Materialismus als Zirkelschluss demaskierte. Nach dem Werk Schopenhauers ist es logisch unmöglich, die Homöopathie aufgrund ihrer nicht materiellen Wirkungsweise abzulehnen.

Schlagworte

Aude sapere Swedenborg Kant Schopenhauer Materialismus materialism Allgemeine Homöopathische Zeitung