Differenzialdiagnosen der Parkinson-Krankheit: aktuelle Konsensuskriterien und Ausblicke
G. Respondek, S. Decker, L. Steinmeyer, W. H. Oertel, G. U. Höglinger · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2010 · Heft S 01 · S. S8-S15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Parkinson-Syndrome, klinisch definiert durch eine Kombination von Kardinalsymptomen, können die klinische Manifestation von unterschiedlichen, neuropathologisch definierten Krankheitsentitäten sein. Infolge der unterschiedlichen prognostischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Implikationen ist eine sichere differenzialdiagnostische Abgrenzung der unterschiedlichen Entitäten im frühen Krankheitsverlauf erstrebenswert. Zu diesem Zweck sind standardisierte klinische diagnostische Kriterien mit ausreichender Validierung gegen den Goldstandard der neuropathologischen Diagnostik wichtig. Hier so…