Moderater Substanz-Gebrauch: Konzeptioneller Rahmen für ein neues Paradigma?
L. Falcato, R. Stohler, M. Schaub · Suchttherapie · 2010 · Heft 01 · S. 9-13
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Verwendung von Substanzen zur Veränderung der individuellen Befindlichkeit ist, trotz Abstinenzforderung, gebräuchlich und die Palette der Stoffe wird zunehmend breiter. Nur für relativ kleine Teile der Bevölkerung entwickeln sich schwere und anhaltende Probleme. Für die öffentliche Gesundheit erweisen sich die Unterscheidungen zwischen legalen und illegalen Substanzen, Medikamenten und Drogen usw. als ungeeignet. Das Konzept des moderaten Gebrauchs hat das Potenzial, diesen Realitäten auf verschiedenen Ebenen besser gerecht zu werden. Insbesondere integriert es die positiven und negativen As…