Möglichkeiten und Grenzen der derzeitigen medikamentösen Behandlung von Vorhofflimmern
A Goette · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft S 02 · S. S33-S37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den vergangenen Jahrzehnten bestand die Therapie des Vorhofflimmerns (VHF) im Wesentlichen in der medikamentösen Behandlung mit den Zielen der Rhythmuskontrolle oder Frequenzkontrolle. In Zukunft werden diese Strategien durch einige weitere Ansätze ergänzt werden. Große Bedeutung wird hierbei der Verzögerung oder Verhinderung der Bildung eines strukturellen Substrates für VHF (z. B. durch ACE-Hemmer oder AT1-Antagonisten) zukommen. Auch lässt sich von einer „individualisierten” Therapie, die individuelle Charakteristika des Patienten wie das Vorliegen eines bestimmten Substrates für VHF oder g…