Interventionelle Therapie der gastrointestinalen Blutung (GIB)
S Basche, J Klisch, V Sychra, R Aschenbach · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Diagnostik und Therapie der gastrointestinalen Blutung (GIB) erfolgt in den meisten Fällen endoskopisch, wobei sich jedoch bei ausgewählten Indikationen zunehmend interventionelle Techniken etablieren. Ca. 80% der GIB sistieren spontan, 20% rezidiveren innerhalb von 3 Tagen. Häufigste Ursachen der oberen GIB sind Ulcus duodeni, errosive Gastritis und Ulcus ventriculi. Die Risikostratifizierung erfolgt nach Forrest, die Rezidivblutungsrate kann bis zu 90% betragen. Bei der unteren GIB findet man am häufigsten Tumore, Angiodysplasien, Divertikel und Polypen. Die Prävalenz abdominaler Aneurysmata liegt zwischen…