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Die Patientenverfügung – Ausdruck gesundheitlicher Selbstbestimmung – und ihre Bindungswirkung für Ärzte

W. G. Leisner · Pneumologie · 2010 · Heft 11 · S. 712-713

Dokument
1077846
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pneumologie
Autor:innen
W. G. Leisner
Ausgabe
Heft 11 / 2010
Jahrgang 64
Seiten
712-713
Erschienen: 2010-11-01 00:00:00
ISSN
0934-8387

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Patientenverfügung ist seit 1. 9. 2009 in §§ 1901 a – c BGB gesetzlich geregelt. Sie ist ohne Wahrung bestimmter gesetzlicher Formvorschriften schriftlich zu verfassen. Hiervon abzugrenzen ist der Behandlungswunsch, nach dem der Betreuer zu entscheiden hat, ob er in eine ärztliche Maßnahme einwilligt oder sie untersagt. Die Patientenverfügung bindet den Arzt für konkrete behandlungsbezogene Wünsche und gilt unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung des Patienten, da das Grundrecht auf Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 2 GG) auch das Recht zu sterben beinhaltet. Da der Arzt verpflichtet ist, d…

Schlagworte

Ärzte Pneumologie