Hämolytisch-urämisches Syndrom nach Clostridium difficile Kolitis bei einem extrem untergewichtigen Frühgeborenen
L Garten, A Kusztrich, D Hüseman, C Bührer · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das diarrhoe-assoziierte hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine primär mit der Nahrung übertragene Erkrankung, die meist einer bakteriellen Infektion mit Shiga toxin-produzierenden Escherichia coli, Shigellen, Salmonellen, Campylobacter, Yersinien oder Streptococcus pneumoniae folgt. Daher gehören ausschließlich muttermilchernährte Neugeborene nicht primär zur HUS-Risikogruppe. Fallbericht: Männliches, hypotrophes Frühgeborenes (25 Schwangerschaftswochen, Geburtsgewicht 382g), ausschließlich muttermilchernährt. 11 Tage nach intravenöser Antibiotikagabe Auftreten einer schweren Diarrhoe, gefolg…