Ein reifes Neugeborenes mit „Riesennabelschnur“
IM Schaefer, J Männer, R Faber, H Loertzer, L Füzesi, T Paul, S Seeliger · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Befund einer Riesennabelschnur ist sehr selten und kann verschiedene Ursachen haben. Unterschieden werden muss zwischen einer lokalisierten Verdickung, bei der zystische und pseudozystische Veränderungen die Hauptursache darstellen, und einer diffusen Verdickung, hervorgerufen durch ein massives Ödem. Wir stellen den Fall eines reifen weiblichen Neugeborenen vor, bei welchem bereits pränatal eine suspekt vergrößerte Nabelschnur auffiel, sodass die Indikation zur Sectio in der 38. SSW gestellt wurde. Das eutrophe Kind (3.455g, 50cm) wies keinerlei körperliche Fehlbildungen auf, die Nabelschnur war jedoch auf…