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Jodmangel im Säuglingsalter – ein Risiko für die kognitive Entwicklung

T Remer, S A Johner, R Gärtner, M Thamm, E Kriener · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft 31/32 · S. 1551-1556

Dokument
1077943
CareLit-ID
Jahr
2010
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
T Remer, S A Johner, R Gärtner, M Thamm, E Kriener
Ausgabe
Heft 31/32 / 2010
Jahrgang 135
Seiten
1551-1556
Erschienen: 2010-08-06 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Dass ein schwerer Jodmangel während der Schwangerschaft die Gehirnentwicklung des Embryos und Feten gravierend beeinflusst und in extremen Fällen Kretinismus droht, ist bekannt. Neuere Studien belegen, dass sich bereits ein milder Jodmangel in Schwangerschaft und ersten Lebensjahren ungünstig auf die Gehirnentwicklung auswirkt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Jodmangel als die häufigste Ursache für vermeidbare frühkindliche Hirnschädigungen. Die bei Jod-Defizienz unzureichende Produktion des vierfach jodierten Thyroxins scheint hier kausal eine Rolle zu spielen. Aufgrund der beim…

Schlagworte

Beikost Gehirnentwicklung Jodmangel Jodversorgung Muttermilch Nährstoffempfehlungen Schilddrüsenhormone complementary food brain development iodine deficiency iodine supply breast milk nutrient reference values thyroid hormones DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift