Berücksichtigung von Komorbidität zur Schätzung indikationsbezogener Versorgungskosten auf der Basis von Sekundärdaten am Beispiel von Versicherten mit Rückenschmerzen
A Freytag, G Schiffhorst, M Thiede · Das Gesundheitswesen · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Anders als bei Primärdatenstudien ist die Ermittlung indikationsbezogener Versorgungs-kosten auf der Basis von Routineabrechnungsdaten gesetzlicher Krankenkassen nicht ohne Weiteres möglich. In diesen werden zu einem Versicherten sämtliche in Anspruch genommenen Leistungen (ambulant, stationär, Verordnungen von Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln, Arbeitsunfähigkeit, Krankengeld) erfasst; von Interesse ist aber, inwieweit diese Leistungsinanspruchnahme auf die betrachtete Erkrankung oder auf andere Er-krankungen (hier zusammengefasst unter dem Begriff der Komorbidität) zurückgeht. Material und Methoden:…