Neue Antikoagulanzien für die Thromboembolieprophylaxe bei Vorhofflimmern
M Baumhäkel, S H Schirmer, M Böhm · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2010 · Heft 46 · S. 2304-2308
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und Hauptursache für kardioembolische Schlaganfälle. Die Thromboembolieprophylaxe erfolgt in Abhängigkeit des individuellen Risikos mit Acetylsalicylsäure (ASS) oder Vitamin-K-Antagonisten. Die Effektivität und Sicherheit der oralen Antikoagulation wird durch eine enge therapeutische Breite und inter- und intraindividuellen Schwankungen des INR-Wertes aufgrund genetischer Dispositionen sowie alimentärer Einflüsse, Dosierungsfehler, zu seltene INR-Kontrolle und Arzneimittelinteraktionen beträchtlich limitiert. Neue, oral verfügbare Substanzen mi…