Genomweite Assoziationsstudien
D Grimm, H E Blum, R Thimme · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2011 · Heft 03 · S. 95-98
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) haben zum Ziel, die erblichen Grundlagen komplexer Krankheiten und individueller Eigenschaften zu verstehen. In den letzten Jahren konnten bereits mehr als 150 Genloci identifiziert werden, die mit etwa 60 Erkrankungen des Menschen bzw. Persönlichkeitsmerkmalen assoziiert sind. Ein aktuelles Beispiel ist die Bedeutung eines Polymorphismus im Bereich des Interleukin (IL) 28B-Gens für den Spontanverlauf der Hepatitis C Virus (HCV)-Infektion sowie für das Ansprechen auf die antivirale Therapie. So ist zu erwarten, dass Erkenntnisse aus GWAS zunehmend zum Ve…