Screening riskanten Essverhaltens bei 12-jährigen Mädchen und Jungen: psychometrischer Vergleich der deutschsprachigen Versionen von SCOFF und EAT-26
Uwe Berger, Katharina Wick, Heike Hölling, Robert Schlack, Bianca Bormann, Christina Brix, Melanie Sowa, Dominique Schwartze, Bernhard Strauß · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2011 · Heft 07 · S. 311-318
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Filtertests (Screenings) zur frühzeitigen Erkennung von Essstörungen bzw. riskantem Essverhalten sollten ökonomisch, d. h. möglichst kurz sein und trotzdem die psychometrischen Gütekriterien erfüllen. Wir verglichen an einer Stichprobe von 425 12-jährigen Mädchen und 382 Jungen aus Thüringen den bereits bewährten, 26 Items umfassenden Eating Attitudes Test (EAT-26D), mit dem SCOFF-Test, der lediglich 5 Ja-Nein-Fragen enthält. Wenngleich der EAT-26D insgesamt höhere Kennwerte aufweist, erwies sich der SCOFF als brauchbares Screening-Instrument mit einer Test-Retest-Reliabilität von rtt=0,73 und ei…