Gesteigerte und asymmetrische kortikale Erregbarkeit bei Patienten mit vestibulärer Migräne – eine fMRT-Studie-
C. Best, P. zu Eulenburg, H. Krämer, T. Bauermann, P. Stoeter, M. Dieterich · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Vestibuläre Migräne (VM) stellt als Unterform der Migräne die zweit häufigste Form zentraler Schwindelsyndrome dar (1,2). Bei VM geht episodenhafter Schwindel mit migränetypischen Symptomen einher. Mögliche ursächliche Mechanismen sind eine trigemino-vaskuläre Dysfunktion (3), eine gesteigerte neuronale Exzitabilität oder eine reduzierte inhibitorische Aktivität (4). Ziel der fMRT-Studie war die Untersuchung der intrakortikalen reziproken intersensorischen Inhibition. Dabei wurde als Stimulationsparadigma ein visueller optokinetischer Nystagmus (OKN) verwandt. Methoden: 10 VM Patienten und 14…