Endokrine Orbitopathie
A. Eckstein, J. Esser · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2011 · Heft 05 · S. 432-438
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die endokrine Orbitopathie (EO) ist Teil einer systemischen Autoimmunerkrankung (Prävalenz von 0,5 – 2 %), die eine Hyperthyreose, eine Orbitopathie, eine Akropachie und das prätibiale Myxödem umfasst (Morbus Basedow). Anti-TSH-Rezeptor-Antikörper spielen eine zentrale pathogenetische Rolle und hohe Spiegel sind mit einem schweren Krankheitsverlauf assoziiert. Kardinalsymptome der EO sind periorbitale Entzündung, Exophthalmos, verringerte Augenbeweglichkeit und erweiterte Lidspalten. Bei der Entstehung der Orbitopathie spielen die entzündlichen Reaktionen der Orbitafibroblasten die zentrale Rolle…