Nervenverletzungen durch die Verwendung intramuskulärer Mehrkanalelektroden
D Arnold, HC Scholle · Pneumologie · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei der klassischen Behandlung einer Recurrensparese wird dem Patienten das Atmen durch Heraustrennen von Arytenoid Knorpelgewebe erleichtert. Es entsteht eine Lücke, wodurch häufig Phonationsprobleme auftreten. Als Alternative soll der gelähmte M. crico-arytenideus posterior, der Glottisöffner, mittels intramuskulärer Mehrkanal-Elektrode stimuliert werden, um eine Öffnung zu erzeugen. Bei dieser minimal-invasiven Methode wird eine Elektrode in den Muskel implantiert, ohne den Knorpel zu beschädigen. Methode: Identische Elektroden wurden in Extremitäten-muskeln von Ratten implantiert, um deren Aktivi…