Autoinflammatorische Erkrankungen als wichtige Differenzialdiagnosen in der Rheumatologie – ein Update
N.N. · Aktuelle Rheumatologie · 2011 · Heft 04 · S. 226-235
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die autoinflammatorischen Syndrome sind eine Gruppe von prädispositionsbedingten Erkrankungen, die durch das intermittierende oder chronische Auftreten einer multisystemischen Inflammation – oft mit Gelenk- und Hautbeteiligung – charakterisiert sind. Ihnen liegt zumeist eine Störung der angeborenen Immunregulation mit konsekutiver Überproduktion von proinflammatorischen Zytokinen und neutrophiler Inflammation zugrunde. Zentrales Steuerelement sind sog. Inflammasome, intrazelluläre makromolekulare Proteinkomplexe, die insbesondere die Aktivierung von Interleukin (IL)-1β vermitteln. Typische Kranhe…