Nutzen der MRT bei der Bestimmung einer pathologischen Eisenüberladung der Leber mithilfe von T1- und T2*-Mapping
B Henninger, C Kremser, S Rauch, C Kranewitter, A Loizides, T Trieb, He Zoller, M Schocke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird zunehmend zur Eisenbestimmung in parenchymatösen Organen eingesetzt. Ziel war es den Nutzen einer Kombination von T1- und T2*-Maps zur Bestimmung einer pathologischen Eiseneinlagerung bzw. -speicherung (pFe) der Leber bei Patienten mit Verdacht auf Eisenspeicherkrankheit (Hämachromatose=HÄM) zu evaluieren. Methode: Insgesamt wurden 27 Patienten (29–82 Jahre, mittleres Alter 46) mit klinischem Verdacht auf HÄM mittels MRT (1.5T Avanto, Siemens, Erlangen) untersucht. Zur Quantifizierung der T2*-Werte der Leber wurde eine Fett-gesättigte multi-Gradienten-Echo-Sequenz…