Forensisch-psychiatrische Begutachtung bei Pädophilie
J. Nitschke, M. Osterheider, A. Mokros · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 09 · S. 535-540
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der vorliegende Aufsatz verdeutlicht die gutachterliche forensisch-psychiatrische Vorgehensweise im Hinblick auf die Beurteilung des Vorliegens einer Pädophilie. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit einschlägigen Delikten wie sexuellem Missbrauch von Kindern relevant. Zunächst muss eine Abgrenzung erfolgen, ob bei dem mutmaßlichen Täter überhaupt eine Pädophilie vorliegt oder das in Rede stehende Delikt aufgrund anderer Motivationen (z. B. Dissozialität, sexuelle Ersatzhandlung oder Impulsivität) begangen wurde. In einem zweiten Schritt erfolgt eine dimensionale Abschätzung des Grades der Pädop…