Endokrine Orbitopathie: M.-rectus-inferior-Sehnenverlängerung bei großen vertikalen Schielwinkeln, die nicht durch eine einfache Muskelrücklagerung korrigiert werden können
J. Esser, M. Schittkowski, A. Eckstein · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2011 · Heft 10 · S. 880-886
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Die Therapie der Wahl bei Augenmotilitätsstörungen im Rahmen einer endokrinen Orbitopathie ist die Rücklagerung fibrosierter Augenmuskeln. Bei sehr großen Schielwinkeln kann die Muskelrücklagerung wegen der dann fehlenden Abrollstrecken nicht beliebig hoch sein. Um ausreichende Abrollstrecken zu erhalten, wurde (primär für sehr große Innenschielwinkel nach Dekompression der medialen Orbitawand) eine Technik zur Sehnenverlängerung entwickelt. Die hierbei gewonnenen Dosis-Wirkungs-Beziehungen lassen sich aber nicht ohne Weiteres auf den M. rectus inferior übertragen, da es auch bei den…