Identifizierung differentiell exprimierter G-Protein gekoppelter Rezeptoren beim kolorektalen Karzinom, die an der Regulation des EGFR-Signalwegs beteiligt sind
AK Wenke, K Balschun, C Röcken · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei der Behandlung des kolorektalen Karzinoms spielt vor allem der Epidermal-Growth-Factor-Rezeptor (EGFR), der bei rund 60–80% aller metastasierender Kolonkarzinome überexprimiert ist, eine zentrale Rolle. Monoklonale Antikörper wie Cetuximab (Erbitux®) und Panitumumab (Vectibix®) können durch Bindung an EGFR die intrazelluläre Signalkaskade hemmen. Allerdings ist für die Therapieresponse der Mutationsstatus von KRAS entscheidend, da Patienten mit KRAS-Wildtyp (wt) deutlich besser auf eine EGFR-Antikörpertherapie ansprechen als Patienten mit mutiertem (mut) KRAS. Die Suche nach neuen Therapietargets…