Orofaziale Spaltbildungen
N.N. · Pädiatrische Praxis · 2012 · Heft 02 · S. 84-95
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Orofaziale Spaltbildungen zählen mit einer weltweiten Prävalenz von 1: 700 zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen beim Menschen. Nicht-syndromale Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder isolierte Gaumenspalten sind durch eine inkomplette Trennung von Nase und Mundhöhle ohne zusätzliche Fehlbildungen charakterisiert. Abgesehen von den durchgängigen GS gibt es auch die unter der intakten Schleimhaut verborgenen submukösen Gaumenspalten (SMGS), bei denen die Weichgaumenmuskulatur nicht fusioniert ist. Neben genetischen Faktoren wird auch eine Einwirkung von Umweltfaktoren bei diesen Malformationen dis…