Pränatalsonographische Detektion von FPP/ Foramina Parietalia Permagna – Drei Kasuistiken – Ossifikationsstörung
S Reiber, F Jobst, P Martin, KH Eichhorn, E Schleußner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Bei FPP handelt es sich um eine sehr seltene, autosomal dominant erbliche Knochenbildungsstörung in den Scheitelbeinen. Die ausbleibende Verknöcherung hinterlässt paarig, einseitig und zentral runde Defekte am Hinterkopf bei intakter Haut. FPP kommen meist isoliert aber auch im Rahmen von Syndromen vor. Assoziationen zu corticalen, meningealen und vaskulären Malformationen der hinteren Schädelgrube sind in der Literatur beschrieben. Methodik: Die Neurosonographie als fester Bestandteil der weiterführenden Ultraschallfeindiagnostik ermöglicht dem erfahrenen Untersucher auch Abweichungen vom normalen Schädel…