Fallbericht: Perforierende Keratoplastik bei Morbus Bowen
V Jensen-Blunk, A Liekfeld · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Als Morbus Bowen bezeichnet man ein intraepidermales Carcinoma in situ. Als ätiologische Faktoren können UV-Strahlung, chemische Stoffe (Arsen) und bestimmte Viren (HPV) in Frage kommen. Epidemiologie: >40. LJ, bei Männer häufiger als bei Frauen. Methode: Eine 51-jährige Patientin stellte sich mit einer massiven Hornhaut-Vaskularisation mit Trübung bei Z.n. 2x Keratoplastik 2006/2008 bei M. Bowen (ED 2006) sowie Tumorrezidiv 2008 am rechten Auge vor. Der Visus betrug bei der Aufnahme 1/12. Es folgte eine Re-perforierende Keratoplastik mit sekundärer IOL Implantation. Ergebnisse: Der postoperative Vi…