Sekundärer Pneumothorax bei COPD – Spätkomplikation der endobronchialen Ventiltherapie
J Straßburg, C Koops, A Pereszlenyi, S Sklenar, M Krüll, S Eggeling · Pneumologie · 2011 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Anamnese: Die 69-jährige Patientin stellte sich im November 2010 mit akuter Dyspnoe, produktivem Husten, sowie einem leicht reduziertem Allgemeinzustand vor. Bereits 14 Monate zuvor war aufgrund einer COPD im Endstadium eine endobronchiale Lungenvolumenreduktionstherapie erfolgt. In sämtliche Segmente des rechten Unterlappens sind mit gutem Erfolg Ventile implantiert worden. Der respiratorische Zustand hatte sich daraufhin subjektiv und messbar verbessert (FEV-1, 6min-Gehtest). Therapie und Verlauf: Bei Nachweis eines rechtsseitigen Pneumothorax und bereits wieder entfaltetem Unterlappen erfolgte die Einlage ein…