Sonographie und MRT peripherer Nerven – zwei additive Verfahren?
HH Krämer · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der hochauflösende Nervenultraschall sowie die MR-Neurographie (MRN) können durch die Visualisierung der geschädigten Strukturen sowie deren Umgebung die Diagnostik peripherer Nervenläsionen unterstützen. Während der Nervenultraschall eine rasch durchführbare, dynamische Untersuchung darstellt, für welche die technischen Voraussetzungen in vielen neurologischen Kliniken gegeben sind, ist die MRN nicht in allen Zentren verfügbar und stellt einen großen Kosten- und Zeitaufwand dar. Für das Karpaltunnelsyndrom konnte bereits gezeigt werden, dass der Nervenultraschall dem MRT ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen i…