CareLit Fachartikel

Neuronale Marker gestörter Emotionsregulation und sozialer Interaktion bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung

S Herpertz · Klinische Neurophysiologie · 2012 · Heft 03

Dokument
1079664
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Neurophysiologie
Autor:innen
S Herpertz
Ausgabe
Heft 03 / 2012
Seiten
–
Erschienen: 2012-03-05 00:00:00
ISSN
1434-0275

Zusammenfassung

Eine gestörte Emotionsregulation ist das zentrale Merkmal von Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung. Sie stellt sich als erhöhtes Erregungsniveau bereits in Ruhe dar sowie als verstärkte emotionale Reaktionen auf alltägliche Stimuli. Zudem reagieren die Patienten in besonderer Weise mit Ärger- und Schamgefühlen auf soziale Reize, die Bedrohung und Zurückweisung anzeigen. Bildgebungsdaten legen nahe, dass die gestörte Emotionsregulation mit strukturellen und neurofunktionellen Normabweichungen in der Amygdala einhergehen sowie in präfrontalen Arealen wie orbitofrontaler Cortex und anteriores Cingulum. H…

Schlagworte

Borderline-Persönlichkeitsstörung Amygdala Ärger Klinische Neurophysiologie