Kardiale Zwei-Porendomänen-Kaliumkanäle (K2P): Physiologie, Pharmakologie und therapeutisches Potenzial
N.N. · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2012 · Heft 33 · S. 1654-1658
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unkontrollierte elektrische Aktivität an Biomembranen von Kardiomyozyten kann Herzrhythmusstörungen verursachen. Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen Jahren basiert die medikamentöse antiarrhythmische Therapie weiterhin überwiegend auf unselektiven Mechanismen, die zu begrenzter Wirksamkeit und Unverträglichkeiten führen. Es besteht daher ein Bedarf an neuen, spezifischeren Konzepten zur Pharmakotherapie kardialer Arrhythmien. So genannte Zwei-Porendomänen-Kaliumkanäle (K2P) leiten Kalium-Hintergrundströme und sind für die Stabilisierung des Ruhemembranpotentials sowie für die Generierun…